Afgezien van de typische rijtjeshuizen vindt u in de Eving-kolonie een verscheidenheid aan gebouwtypes.
GESCHICHTE
Gebaut wurde die Alte Kolonie Eving in zwei Bauabschnitten zwischen 1897 und 1902. Sie sollte Arbeiterfamilien der Zeche Vereinigte Stein und Hardenberg ein Zuhause bieten. Diese hatte man zur Hochkonjunktur Ende der 1890er-Jahre vor allem aus den Ostprovinzen angeworben. Mit fließendem Wasser, Ofenheizungen, separaten Eingängen, Stallungen und Gärten hatte die Kolonie für damalige Verhältnisse beste Wohnbedingungen zu relativ günstigen Mietpreisen. In dem Wohlfahrtsgebäude befanden sich ein Kindergarten, eine Hauswirtschaftsschule, Badeanstalt, Wäscherei und Bibliothek.
ORT
Die Bergarbeitersiedlung im Dortmunder Norden besteht aus acht unterschiedlichen Gebäudetypen. Die Fassaden der Doppel-, 4- und 6-Familienhäuser sind mit Putz, rotem Klinker sowie teilweise mit Fachwerk-Ornamenten verkleidet. Den Siedlungsmittelpunkt bildet das heute unter Denkmalschutz stehende Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz mit den ringförmig angeordneten Steigerhäusern.
UMGEBUNG
Bergbauinteressierten empfehlen wir eine Weiterfahrt zur Zeche Gneisenau im benachbarten Ortsteil Derne. Eine weitere, vielfotografierte Landmarke im Dortmunder Norden ist das Alte Hafenamt. Weiter Richtung Innenstadt macht das Dortmunder U auf sich aufmerksam – architektonisch und mit seinem kulturellen Angebot. Im nahegelegenen Brauerei-Museum erfahren Sie alles über Dortmunder Braukultur.