In the Nordsternpark you cycle, relax and sail across the Rhein-Herne-Kanal.
ORT
Anlässlich der Bundesgartenschau 1997 wurde auf dem Gelände der Zeche Nordstern eine 100 Hektar große Brachfläche in wenigen Jahren zu einer beeindruckenden Parklandschaft umgeformt.
AKTIVITÄT
Den Wandel des Standortes zeigt die Ausstellung im Nordsternturm. Unübersehbar ist die Monumentalstatue »Herkules von Gelsenkirchen« von Markus Lüpertz auf dem Turmdach. Mit einem authentischen Besucherstollen, Rad- und Laufstrecken, Kletterfelsen, Kinderland mit Abenteuerspielplatz, erlebnispädagogischem Bauernhof, Ausflugsschifffahrt, Gastronomie und Amphitheater mit Freilichtbühne bietet der Park zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Eine weitere Landmarke ist die fast 100 Meter lange Doppelbogen-Hängebrücke über den Rhein-Herne-Kanal.
GESCHICHTE
Im Zuge der Nordwanderung des Bergbaus im Ruhrgebiet entstand 1866 mit der Zeche Nordstern das erste Kohlebergwerk nördlich der Emscher. Die Anlage erfuhr ihren größten Wachstumsschub mit der 1928 von Fritz Schupp gebauten Zentralkokerei, teilte im Zuge der Kohlekrise jedoch das Schicksal vieler weiterer Zechen: 1967 wurde die Kokerei geschlossen, 1993 folgte die Zeche.
UMGEBUNG
Nordstern war u. a. im Verbund mit der Gelsenkirchener Zeche Consolidation, die ebenfalls einen Besuch wert ist. Anhänger*innen der kubischen Bauweise kommen in der denkmalgeschützten Vittinghoff-Siedlung in Schalke auf ihre Kosten.
Einmalig freier Eintritt in den Nordsternturm mit der ruhrkultur.card.