Die Kirche wurde auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche 1763 - 66 zur Blütezeit des Hochbarock erbaut. Ihr eindrucksvollster Schmuck sind die prachtvolle Stuckdecke und der Hochaltar, der dem Kurmainzer Künstler und Stadtbaumeister Schneider zugeschrieben wird. Die Kirchenfenster wurden durch Sammlungen und Spenden finanziert, die Namen der Stifter sind in den Fenstern zu lesen. Aus dem Besitz von Victoria Kaiserin Friedrich erhielt die Kirche den Marienaltar, der früher in der Burgkapelle stand. 1910 wurde von der Pfarrgemeinde Kronberg die dem 17. Jahrhundert zugeschriebene Pieta aus Lindenholz erworben.