Dom St. Marien Fürstenwalde/Spree

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Domplatz 10 15517 Fürstenwalde/Spree
Kirchen

Der Fürstenwalder Dom St. Marien ist mit seinem 68 m hohen Turm weithin sichtbar. Neben Brandenburg a.d. Havel und Havelberg ist Fürstenwalde eine der drei märkischen Domstädte. In seiner heutigen Gestalt wurde er als dreischiffige Kathedralkirche um die Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. Besonders bemerkenswert ist - nicht nur wegen seiner Höhe - der Turmbau. Der quadratische Hauptbau mit seinen Polygonaltürmen wurde etwa um 1470 fertiggestellt. Im Laufe der Geschichte vielfach beschädigt und wiederhergestellt, wurde der Dom im April 1945 fast vollständig in Schutt und Asche gelegt. Der Kirchenbau wurde jedoch vollständig restauriert. Das wertvollste Exponat der Innenausstattung ist das 12 m hohe Sakramentshaus, des Freiberger Bildhauers Franz Maidburg. Es geht auf das Jahr 1517 zurück. Der Dom dient der Gemeinde als Gotteshaus. In ihm finden vielfältige Veranstaltungen und Konzerte statt.

Orgel: 1999 kaufte die Domgemeinde die dreimanualige Schuke-Orgel der Thomaskirche Leipzig. Im Jahr 2003 konnten fast alle Register der alten Leipziger Orgel im Festgottesdienst zum Reformationstag erklingen. Durch Spenden wurden noch weitere Erweiterungen finanziert. Die Orgel besteht heute aus 4316 Pfeifen und wiegt insgesamt 25 Tonnen. Die kleinste Pfeife hat eine Länge von 6,5 mm und wiegt 4,2 g. Die größte Pfeife hingegegen ist 6,50 m lang und wiegt 75 kg.

ExpertenTipp
„Ein besonderer Schatz ist das 500 Jahre alte Epitaph des Bischof Dietrichs von Bülow. Erstaunlich, wie naturgetreu der Bildhauer gearbeitet hat. Vermutlich hat er es schon zu Lebzeiten anfertigen lassen und hat dafür Model gesessen. Im Übrigen war auch dieses Epitaph eingemauert und hat die Kriegswirren unbeschadet überstanden. Bei Domführungen blicke ich immer wieder in erstaunte, ja beeindruckte Gesichter.“
— Hubert Fickelscher, Stadt- und Domführer
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„Ein besonderer Schatz ist das 500 Jahre alte Epitaph des Bischof Dietrichs von Bülow. Erstaunlich, wie naturgetreu der Bildhauer gearbeitet hat. Vermutlich hat er es schon zu Lebzeiten anfertigen lassen und hat dafür Model gesessen. Im Übrigen war auch dieses Epitaph eingemauert und hat die Kriegswirren unbeschadet überstanden. Bei Domführungen blicke ich immer wieder in erstaunte, ja beeindruckte Gesichter.“
— Hubert Fickelscher, Stadt- und Domführer
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Quelle: Reiseland Brandenburg

Zuletzt geändert am 13.02.2021

ID: DAMASPoi_11515