Die heilige Barbara - Schutzpatronin der Bergleute (BergbauWanderweg 27)

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Im Seifen, 59909 Bestwig - Ramsbeck

Infopunkt

Die Schutzpatronin der Bergleute: die heilige Barbara.
(BergbauWanderweg Infotafel 27)

Das Leben der heiligen Barbara ist nur aus Legenden überliefert. Sie lebte vermutlich im 3./4. Jahrhundert in der heutigen Türkei und gilt als Märtyrerin des frühen Christentums. Häufig wird sie mit einem Turm, einem Kelch oder einem Schwert dargestellt. Ihr Gedenktag ist der 4. Dezember.

Der Legende nach ließ sich Barbara heimlich taufen, obwohl ihr Vater dies strikt ablehnte. Auf der Flucht vor ihm soll sie in einem Felsspalt Schutz gefunden haben. Diese Erzählung begründet ihre besondere Bedeutung für die Bergleute: Wie Barbara im Felsen Zuflucht fand, hofften auch sie, dass sich der Berg öffnet und den Weg zum Erz freigibt. So wurde die hl. Barbara eine der wichtigsten Schutzpatroninnen des Bergbaus. Der traditionelle Bergmannsgruß „Glück auf!“ ist eng mit diesem Glauben verbunden.

Auch im ehemaligen Bergbaugebiet hat die Verehrung der hl. Barbara eine lange Tradition. Kirchen, Darstellungen und Fenster erinnern an sie. Rund um den 4. Dezember pflegt man bis heute altes Brauchtum wie das Schneiden von Barbarazweigen sowie Gottesdienste und Zusammenkünfte ehemaliger Bergleute.

Im Besucherbergwerk Ramsbeck wird alljährlich am 4. Dezember die Barbaramesse unter Tage gefeiert.


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Die heilige Barbara - Schutzpatronin der Bergleute (BergbauWanderweg 27)

Im Seifen, 59909 Bestwig
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