KünstlerInnen in Rudolstadt um 1900 (Vortrag)
Vor 150 Jahren war es nicht selbstverständlich, dass Frauen eine künstlerische Laufbahn wählten. Sie waren gesellschaftlich einer Diskriminierung ausgesetzt und eine Ausbildung an staatlichen Kunstakademien blieb ihnen verwehrt. Über private Kunstschulen, Ateliergemeinschaften oder Unterricht bei bekannten Malern erhielten künstlerisch interessierte Frauen Möglichkeiten zur Qualifizierung, oft mit hohem finanziellen Aufwand. Frauenvereine kämpften um die Gleichstellung der Frau, die auch mit der Gründung der Weimarer Republik im Jahr 1919 und einer formalen Gleichstellung der Geschlechter nicht selbstverständlich war. In einem Vortrag werden in Rudolstadt wirkende Künstlerinnen u.a. die Schwestern Martha und Gertrud Schlameus, Hanna Mitzlaff und Emma Cotta vorgestellt.
Treffpunkt: Residenzschloss Heidecksburg Rudolstadt, Museumskasse
Eignung
Kosten: 5€ pro Person
Quelle:
Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
Organisation:
Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
Zuletzt geändert am 17.09.2026
ID: e_101332739