1. Etappe des Nebenweges des Pilgerweges Loccum-Volkenroda nach Rinteln
Von der Stadtkirche St. Marien in Hessisch Oldendorf verläuft die Nebenstrecke für zunächst 6 km in Richtung Norden durch Segelhorst auf dem Hauptweg. Hinter dem Waldbad Rohden biegt man rechts in einen kleinen Pfad. An der Wegegabelung zum Naturfreundehaus folgt man dem Wirtschaftsweg nach links und quert nach einigen hundert Metern die L434. Von nun an folgt man dem Verlauf der lokalen Wanderroute RI5 (Drei-Burgen-Route). Nach 3 km gelangt man zur im Jahre 1842 errichteten Gaststätte Paschenburg. Von einem aus Bruchsteinen errichteten Aussichtsturm bietet sich ein imposanter Ausblick auf das Wesertal und seine zahlreichen Flussbiegungen. Weiter geradeaus führt der Weg bergab bis zu einer Straßengabelung. Dort hält man sich links, steigt nach 100 m eine schmale Treppe hinauf und folgt dem Kammweg. Lohnenswert ist von hier aus ein kurzer Abstecher nordöstlich die Burgstraße entlang zur Burg Schaumburg. Der Stammsitz des Schaumbuger Grafengeschlechts ist heute ein beliebtes Ausflugsziel mit Gastronomie und die bedeutendste erhalten gebliebene Burganlage in der Region. Nahe dem Naturdenkmal Springsteine, einer geologischen Besonderheit, gelangt man zum gleichnamigen Wanderparkplatz, wo man die Route RI5 verlässt und die K71 quert. Dem Wanderparkplatz gegenüberliegend folgt der Pilgerweg für ca. 2,5 km dem lokalen Rundwanderweg RI4 (Westendorfer-Egge-Route) in westlicher Richtung. Von der 1835 aufgrund von Zollstreitigkeiten zwischen Hessen und Schaumburg-Lippe angelegten Unabhängigkeitsstraße (K74) biegt man erst nach links und nach nur wenigen Metern wieder nach rechts in einen Waldweg ab. Nach 2 km erreicht man den ehemaligen Luftkurort Steinbergen. Dort türmt sich der Jahrtausendblick auf, ein treppenartiger Aussichtsturm aus Glas und Bruchsteinen. Für 3 km folgt der Weg nun über den Rintelner Aussichtspunkt Klippenturm dem Weserberglandweg bis zu einer Kreuzung mit einer Schutzhütte. Dort weist die Markierung auf einen schräg gegenüberliegenden Weg hin. Von hier geht es abwärts geradeaus bis zu einem Gedenkstein, dann nach links und weiter abwärts am Hotel-Restaurant Waldkater vorbei zur Waldkaterallee. Dieser folgend biegt der Weg nach rechts in den Niedersachsenweg und erreicht am Ende der Straße das 1975 erbaute Johannis-Kirchzentrum. Zum Zentrum von Rinteln biegt der Weg nach links, durchschreitet die sogenannte „Kuhle“ und trifft auf die L441, folgt dieser nach links und erreicht nach knapp 2 km die Weserbrücke. Dahinter erstreckt sich die Altstadt von Rinteln.
(Quelle: http://www.pilgerweg-navigator.de)