Ehemaliger Familiensitz der Familie Leitzen, eine der Stationen des Kulturhistorischen Stadtrundgangs durch die Stadt Stadtoldendorf
Der aus Braunschweig stammende Arzt Dr. Eduard Leitzen kaufte 1843 die linke Hälfte dieses Doppelhauses, 1911 erwarb sein Sohn Wilhelm die andere Hälfte hinzu. Er brachte 1914 das Familienvermögen in die nach seiner Mutter benannte "Charlotte-Leitzen-Stiftung" ein, um den weit verstreut lebenden Angehörigen hier einen Stammsitz zu erhalten.
Nach der Auflösung der Stiftung gelangte das Gebäude in den Besitz der Stadt. Heute befinden sich in den Räumlichkeiten Kindergarten- und Krippengruppen, im Obergeschoss das Stadtarchiv.