Rund um Benolpe

medium
12,2 km
4:00 h
417 m
417 m
584 m
378 m
Rund-Tour

regionaler Wanderweg

Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Startpunkt

Ortsmitte von Benolpe am Johannes-Harzfeld-Platz

Zielpunkt

Ortsmitte von Benolpe am Johannes-Harzfeld-Platz

Unterwegs zwischen ausgedehnten Wäldern, verträumten Bachtälern und urigen Quellgebieten, bietet diese Tour viel Kurzweil. 

Beim Wandern durch jungen Birken- und Fichtenwald, begleitet von Heidekraut fühlt man sich wie in der Taiga und kann mühelos entspannen.
Mitten im Sauerland führt diese Tour rund um Benolpe zu verträumten Tälern, entlang urwüchsiger Quellareale und zu schönen Fernblicken. Dazu kommt zwischen jungen Birken und Fichten immer wieder echte Taigaatmosphäre auf.

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Karte

Rund um Benolpe

57399 Kirchhundem
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Los geht es in der Ortsmitte von Benolpe an der B55. Mit der Markierung „N“ verlässt man den Ort zügig und steuert stetig bergan zum ersten Höhepunkt, der oberhalb des Ortes gelegene Grotte. Von dort hat man das Olpetal gut im Blick. Gemächlich wandert man auf breiten Forstwegen aufwärts. Abwechslungsreich präsentiert sich der Wald und gibt Langeweile keine Chance. Ab und an öffnet sich die Waldkulisse und gibt schöne Aussichten ins Tal frei. Schließlich senkt sich der Weg ab und führt an die Straße zur Einsiedelei. Man wendet sich nach links und trifft wenig später beim Haus Quermke auf die B 517. Wir laufen nach rechts nur etwa 100m an der Bundesstraße, bevor wir rechts in das idyllische Quermke Tal abbiegen. Bald weist das „N“ links auf einen weichen Naturpfad, der nun unmittelbar an einem Quellgebiet aufwärts führt. Nach kurzem Intermezzo auf breitem Forstweg, setzt sich die Naturpassage fort, bis man die Anhöhe erklommen hat und über Wiesen hinab auf Welschen-Ennest blicken kann. Über eine Straße steigen wir hinab in den kleinen Ort und wechseln an der B517 auf die Markierung „X“. Beim Bahnhof passieren wir die Olpe und läuft durch ein ruhiges Wohngebiet. Dann fordert der nächste teils recht stramme Anstieg die Kondition heraus. Doch zur Belohnung kann man sich an der Kreuzung „Bremmer Hagen“ an Rastplatz und Schutzhütte "Rostiger Igel" wieder erholen. Nun vertraut man sich der Markierung „K“ an und wandert zur Liftequelle. Kaum bleibt das sprudelnde Nass zurück, weichen die himmelhohen Fichten dem gedrungene Nachwuchs von Fichte und Birke. Erika säumt den Wegesrand und Taigaatmosphäre ist spürbar. Bald übernimmt wieder mitteleuropäischer Mischwald die Regie und es geht gemächlich abwärts. Nach 6.8 km biegt das „K“ nach rechts ab, hier laufen wir geradeaus mit der Markierung „>“ hinab nach Silberg. Die kleine Ortschaft mit den schmucken Fachwerkhäusern hat bergmännische Wurzeln, was man spätestens beim erneuten Aufstieg bemerkt. Denn nach der Ortsdurchquerung steigt der Weg, nun mit „=“ markiert, bei der Kirche vorbei an und führt an den Rand der ehemaligen Grube Glanzenberg. Doch heute ist keine Schatzsuche angesagt und so folgt man dem Wanderweg weiter bergan. Unter den Füßen spürt man weichen Naturboden. Noch einmal dürfen wir ein Quellgebiet mit artenreicher Flora passieren. Dann senkt sich der Weg gemeinsam mit einem RHS-Zuweg Richtung Benolpe ab. An einem Marterl trennt man sich vom RHSZ und wendet dem Wald den Rücken zu. Durch üppige Wiesen schlängelt sich der Weg bergab. Am Parkplatz Weidekamp öffnet sich ein großartiger Ausblick auf Benolpe. Nun sind es nur noch 700m auf asphaltiertem Weg, bis sich der Kreis am Johannes-Hatzfeld-Platz in Benolpe wieder schließt.

Informationen zu den Rettungstafeln

Meist verlaufen Wanderwege abseits von Ortschaften und Siedlungen und jeder Wanderer hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was wohl wäre, wenn es jetzt zu einem Notfall kommt. Wie kann ich hier gefunden werden? Wo bin ich überhaupt? Kann mich der Rettungsdienst erreichen?

Im Ernstfall muss es aber schnell gehen! Daher ist das Wanderwegenetz der Region Lennestadt & Kirchhundem durchgehend mit sogenannten Rettungsschildern ausgestattet. Auf den grün-weißen Plaketten, die an den Pfosten der Wegweiser angebracht sind, befindet sich eine Nummer, die du beim Absetzen eines Notrufes durchgeben musst. Damit wissen die Rettungskräfte genau, wo du dich befindest und wertvolle Zeit kann eingespart werden.

Die Tour verläuft sowohl auf breiten Wegen als auch auf engen Pfaden. Einige Abschnitte sind ziemlich steil, gute Kondition und Wanderstöcke sind hilfreich. Einige Streckenabschnitte verlaufen auf befahrener Straße und verlangen entsprechende Aufmerksamkeit.
Festes Schuhwerk, Regenschutz, Rucksackverpflegung und Wanderstöcke sind auf dieser Tour sinnvoll.
Unterwegs bietet Welschen Ennest Einkehrmöglichkeiten. Und an jedem 2. Sonntag im Monat auch das Kulturgut Schrabbenhof in Silberg (s.u. Tipp des Autors).

Geologie: Grube Glanzenberg

Flora: Taigawald, Quellbereiche mit Auenvegetation

Aussicht: Tolle Fernblicke
In Silberg lohnt ein Besuch des "Kulturguts Schrabbenhof"

Von Altenhundem folgt man der B517 bis Benolpe. Parkmöglichkeiten bestehen entweder an der Kirche oder etwa 700m oberhalb auf dem ausgeschilderten Wanderparkplatz „Weidenkamp“. Dieser bietet aber nur wenig Platz. Alternative Einstiegsmöglichkeit: Bahnhof Welschen-Ennest

An der Kirche in Benolpe oder auf dem Wanderparkplatz Weidenkamp oberhalb Benolpe

Bis Altenhundem mit der Bahn, von dort gelangt man mit der Regionalbuslinie R90 nach Benolpe.

Wer in Welschen Ennest einsteigt, kann bis dort mit der RB90 fahren. 

Wanderkarte Lennestadt & Kirchhundem, 1:25.000
Tourist-Information Lennestadt & Kirchhundem
Hundemstr. 18, 57368 Lennestadt
www.lennestadt-kirchhundem.de

Ortsmitte von Benolpe am Johannes-Harzfeld-Platz

Ortsmitte von Benolpe am Johannes-Harzfeld-Platz

Einkehrmöglichkeit
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Hundemstraße 18
57368 Lennestadt

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