Die Ruine der Hohensyburg in Dortmund liegt malerisch oberhalb des Ruhrtals und bietet eine spektakuläre Aussicht bis auf die Berge des Sauerlandes.
GESCHICHTE
Die Hohensyburg – auch Sigiburg oder Syburg genannt – ist eine mittelalterliche Burgruine auf dem Syberg im Ardeygebirge. Die um 1100 in strategisch günstiger Lage am steilen Westhang des Sybergs errichtete Burg wurde 1287 wieder zerstört. Die Ruine beherbergt heute eine Gefallenen-Gedenkstätte. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist von 1902: ein 34 Meter hoher Turm, davor der Kaiser zu Pferde, flankiert von Otto von Bismarck und Graf Helmuth von Moltke. Auf dem höchsten Punkt des Sybergs war bereits 1857 zum Andenken an den ersten Oberpräsidenten der Provinz Westfalen, Ludwig von Vincke, ein 20 Meter hohes, achteckiges Bauwerk errichtet worden, das heute als Aussichtsturm genutzt wird.
ORT
Alle Sehenswürdigkeiten liegen nahe beieinander auf der Anhöhe des Sybergs – etwa 100 Meter über dem in den 1920er-Jahren aufgestauten Hengsteysee weiter südlich.
AKTIVITÄT
Von hier aus haben Besucher*innen einen schönen Ausblick auf das Ruhrtal, die Lennemündung und den Hengsteysee. Im Westen fällt der Blick auf das Koepchenwerk, eines der ersten Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland. Das Casino Hohensyburg bietet vielfältige Kultur-, Gastronomie- und Veranstaltungsmöglichkeiten.
UMGEBUNG
Bergbauinteressierte folgen dem Syberger Bergbauweg. Wer sich für Baukunst begeistert, sollte sich das imposante Ruhrviadukt Herdecke anschauen.