Der Tippelsberg ist ein Berg zwischen den Bochumer Stadtteilen Riemke, Grumme, Bergen und Hiltrop, der seit 2007 der Öffentlichkeit zugänglich ist und zum Spaziergang, Klettern, Radfahren und Entspannen einlädt.
GESCHICHTE
Wie entstand der Tippelsberg? Sind es die Reste des Riesen Tippilus, der hier stürtzte? Oder die Lehmklumpen, die er von seinen Schuhen klopfte? Oder ist es doch nur eine ehemalige Bauschuttdeponie, unter anderem mit Aushub der Linie U35, die 14 Jahre in Betrieb war und 2007 als gestaltete und renaturierte Grünanlage eröffnet wurde?
ORT
Tatsache ist: Der Tippelsberg ist eine Landmarke 40 Meter über Straßenniveau im Bereich der Stadtteile Riemke, Bergen und Grumme – und einer der beliebtesten Aussichtspunkte der Region. Auf dem Gipfel verweisen mehrere Stelen mit Gucklöchern auf Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel auf gleich drei Fußballstadien. Und dann sind da noch riesige Fußabdrücke. Vielleicht doch von Tippilus?
AKTIVITÄT
Vom Gipfelplateau bietet sich ein weitreichender Blick auf Bochum, Herne und große Teile des mittleren Ruhrgebiets. Nicht nur bei besonderen Ereignissen wie Silvester oder dem Feuerwerk zur Cranger Kirmes lohnt sich der Ausblick.
UMGEBUNG
Weiter westlich jenseits der B226 steht unweit der Zeche Hannover ein sehenswertes Ensemble von drei privat gebauten Siedlungshäusern aus den 1890er-Jahren. In den drei Gebäuden »Am Rübenkamp« wohnten jeweils bis zu zehn Familien. Westlich der Bochumer Innenstadt steht das »Colosseum« von 1911 / 12 – eine so massive Stützmauer des integrierten Hüttenwerks »Bochumer Verein«, dass sie Büros und andere Räume beherbergte.