Hertens alter und neuer Hot Spot
Der Zechenstandort in Herten zeugt mit seiner langen Geschichte eindrucksvoll von mehreren Bergbau-Epochen und ist heute ein vielseitiger Zukunfts- und Freizeitstandort.
ORT
Als vielseitiger Zukunftsstandort steht die Zeche Ewald als Sinnbild für einen gelungenen Strukturwandel: Neben Unternehmen aus der Logistik- und Wasserstoffbranche sind hier auch die Motorworld Zeche Ewald/ Ruhr als »Raum für mobile Leidenschaft« und seit Mai 2025 die MOTO59® FOODGARAGE mit einzigartiger Rooftop-Bar beheimatet.
GESCHICHTE
Von 1877 bis 2000 wurde auf der Zeche Ewald Steinkohle gefördert. Absatzschwierigkeiten infolge der nach 1873 einsetzenden Rezession, Gebirgsstörungen und Wassereinbrüche hemmten die Entwicklung und gaben ihr den Namen »Zeche Elend«. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Ewald zur produktivsten Zeche des Ruhrgebiets.
AKTIVITÄT
Auf der Ewaldpromenade sowie bei einer Führung kann die denkmalgeschützte Zechenanlage mit ihren drei prägenden Schachtanlagen unterschiedlicher Bergbau-Epochen erkundet werden. Neben geführten SEGWAY-Touren über das Gelände, ist auch eine individuelle Erkundung per Leihrad E-Bike) oder E-Scooter möglich.
UMGEBUNG
Bergbauinteressierte können das in einem Park liegende Fördergerüst der benachbarten Zeche Recklinghausen II in Hochlarmark bestaunen. Führungen unter Tage sind im Trainingsbergwerk Recklinghausen möglich. Der Emscherbruch, der Rhein-Herne-Kanal, der Emscher-Deich und die Allee des Wandels – eine stillgelegte Bahntrasse – laden zum Radfahren, Wandern und Verweilen im Grünen ein.