Halde Haniel Bottrop: Höchste Halde mit Kreuzweg, Papstkreuz, bunte Ibarrola-Steelen und Panoramablick.
GESCHICHTE
Die Halde gehörte zum Bergwerk Prosper-Haniel, das 1974 aus den Zechen Prosper und Franz Haniel hervorgegangen war. Ende 2011 förderte das Bergwerk 3,1 Millionen Tonnen Steinkohle. Dementsprechend enorm waren die Schüttungen. So kam es zu zwei Rekorden: Prosper-Haniel wurde erst Ende 2018 geschlossen und war damit das letzte aktive Bergwerk im Ruhrgebiet – gleichzeitig mit der höchsten begehbaren Halde.
ORT
Längs des Aufstiegs auf 185 Meter liegen 15 Stationen des Kreuzweges, die jeweils ein christliches und ein bergmännisches Motiv zeigen. Oben bietet sich ein wunderbarer Blick auf das ehemalige Bergwerk Prosper-Haniel und über das nordwestliche Ruhrgebiet. Nicht weit entfernt von der BergArena, einem Amphitheater, finden sich zudem die vom Künstler Augustin Ibarrola bemalten Bahnschwellen, die »Totems«.
AKTIVITÄT
Die Halde ist größtenteils begrünt und ein beliebtes Ausflugsziel mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten – wie spazieren gehen, joggen und Drachen steigen lassen. Jedes Jahr am Karfreitag treffen sich hier tausende Gläubige.
UMGEBUNG
Industriegeschichte und Natur treffen auf der 1873 errichteten Zeche Osterfeld aufeinander, deren verbliebene Gebäude Teil des Parks zur Oberhausener Landesgartenschau (OLGA) 1999 sind. In Richtung Bottrop liegt der Revierpark Vonderort mit großem Spielplatz, Sportplätzen, Skaterhalle und Freizeitbad.