Vom Alsumer Berg aus hat man einen fantastischen Blick auf die umgebende Industriekulisse, den Rhein und die angrenzende Landschaft des Niederrheins. Der Gipfel, der sich etwa 50 Meter über dem Rhein erhebt, ist beliebter Treffpunkt von Spaziergängern, Radfahrern und Fotografen.
GESCHICHTE
Früher lag hier das Schiffer- und Fischerdörfchen Alsum. Ab 1892 nutzte die Gewerkschaft Deutscher Kaiser das Gebiet als Kohlenverladeplatz. Das Areal wurde immer wieder von Hochwasser überflutet und drohte durch Bergsenkungen im Rhein zu versinken. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort nicht wieder aufgebaut. 1954 entschied dann der Rat der Stadt Duisburg, den Bereich mit Schutt zu verfüllen und dort eine Halde anzulegen. Heute ist der Alsumer Berg begrünt und ein Naherholungsgebiet.
ORT
Von der am Rhein gelegenen ehemaligen Schuttdeponie bietet sich einer der interessantesten Rundblicke auf das Ruhrgebiet – besonders in der Dunkelheit: Der Duisburger Norden, die Hamborner Ofengruppe von thyssenkrupp Steel sowie Bauten Fritz Schupps sorgen für ein Lichtermeer, in dem der Feuerschein vom Abstich weit sichtbar ist.
AKTIVITÄT
Vor allem in den Abendstunden zieht der beeindruckende Blick in die (Industrie-) Landschaft Fotograf*innen aus ganz Europa an. Das Areal eignet sich auch für Spaziergänge und Radtouren.
UMGEBUNG
Auf der anderen Rheinseite in Hamborn ist die Arbeitersiedlung im Dichterviertel einen Abstecher wert. In Ruhrort bietet das Haniel Museum einen Einblick in die Geschichte dieser Unternehmerfamilie und besonders in die Binnenschifffahrt. Sehenswert ist auch das im Stil des Neubarock gestaltete ehemalige Rathaus Ruhrort, in dem einst Max Haniel wohnte.