Das Haldenereignis Emscherblick dient als attraktives Ausflugsziel für Radfahrer und Hobbyfotografen
GESCHICHTE
Der Tetraeder steht auf der Halde »An der Beckstraße«, die zur Zeche Prosper-Haniel gehörte und mit einer Höhe von 65 Metern eine der größten des Ruhrgebiets ist. Sie wurde ab den frühen 1960er-Jahren bis in die 80er aufgeschüttet und steht seit 1995 in Verantwortung des RVR.
ORT
Auf der Halde bilden inmitten einer Mondlandschaft vier Dreiecke das »Haldenereignis Emscherblick«. Diese begehbare Pyramide – besser bekannt als Tetraeder – schuf der Künstler Wolfgang Christ für die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park. Nachts verwandelt sich die scheinbar schwebende Spitze in ein weithin sichtbares Lichtzeichen.
AKTIVITÄT
Den 50 Meter hohen monumentalen Aussichtsturm zu erklimmen, lohnt sich: Bei klarem Wetter ist ein Blick bis nach Duisburg möglich. Die außergewöhnliche Stahlkonstruktion regt zudem eine Auseinandersetzung mit Themen wie künstlerische Gestaltung, Raum, Geometrie und Symbolik an.
UMGEBUNG
Vom Tetraeder aus ergibt sich ein guter Blick auf die immer noch aktive Kokerei Prosper im Süden, die nicht für Besucher*innen geöffnet ist. In der zweitgrößten Kokerei Deutschlands produzieren rund 490 Mitarbeiter*innen in 146 Öfen um die zwei Millionen Tonnen Koks pro Jahr. Weiter westlich liegt die Villa Dickmann mit ihrem einfallsreichen Stuckdekor. 1903 nach dem Vorbild des englischen Landhauses fertiggestellt, verbindet sie Formen der Spätgotik und des Jugendstils.